Leider habe ich immer noch keine Bilder aus Oberstdorf, da Thomas im Moment sein Hotel bis unters Dach voll hat und vor lauter Arbeit nicht dazu kommt, etwas online zu stellen. But we will get there :-)
Wie auch immer, bevor das Leben in 2008 wieder volle Fahrt aufgenommen hat, noch kurz ein Rückblick auf die tollen Skitage im Dezember. Hingefahren bin ich dieses Mal nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug. Mit dem Auto bin ich allerdings nach Duisburg gefahren, wo ich dann zusammen mit Thomas und Petra aus dem Forum den Rest der Reise angetreten habe. Damit wir den Donnerstag schon voll auf der Piste nutzen konnten, sind wir über Nacht gefahren. Wider Erwarten habe ich sogar etwas geschlafen, obwohl es in unserem mit 5 Mann belegten Abteil doch schon sehr voll war. Hinzu kam, dass wir die erste Hälfte der Fahrt in Schal und Jacke im Abteil sitzen mussten, weil die Heizung nicht funktionierte. Damit es überhaupt mal warm wurde, hat der Zugbegleiter dann wohl irgendwann die Sicherung aus der Heizung gedreht, was bedeutete, dass es jetzt zwar warm war, aber die Heizung nun unverstellbar auf Stufe 5 feuerte. Naja, so ist sie halt, unsere geliebte "DB". Immerhin haben wir unsere Anschlusszüge alle bekommen, obwohl wir in Duisburg das "Vergnügen" hatten, eine halbe Stunde auf dem eisigen Bahnsteig auf unseren Zug zu warten, der noch nicht einmal angeschlagen war :-/
Um 8:30 Uhr dann Ankunft in Oberstdorf, wo Thomas uns netterweise schon am Bahnhof erwartete. Schnell die Klamotten ins Auto, kurz zum Hotel, einmal Zähne putzen und die Skisachen anziehen und auf zum Nebelhorn. Ich muss ja schon sagen, dass es immer etwas surreal ist, wenn man spätabends noch zuhause ist und dann so bald plötzlich auf der Piste steht. Ich war wieder ganz verzaubert von der tollen Bergwelt, die, für Dezember wirklich ungewöhnlich, schon tief verschneit war und sich im schönsten Sonnenlicht zeigte. Das Wort des Tages war übrigens "Inversionswetterlage", was bedeutet, dass es im Tal relativ kalt und oben auf dem Berg recht warm war. Da aber schon so viel Schnee lag, tat es den Verhältnissen auf der Piste keinen Abbruch und wir hatten einen tollen Tag. Das Skifahren klappte von Anfang an gut, was aber bei den super Pisten auch kein Wunder war :-) Abends hat es mich dann allerdings nicht mehr lange im Pilsstüble im Hotel gehalten. So qualitativ hochwertig scheint der "Zugschlaf" dann doch nicht zu sein.
Am zweiten Tag sind wir zum Skigebiet Fellhorn/Kanzelwand gefahren, was teils auf deutscher, teils auf österreichischer Seite liegt. Kennengelernt hatte ich es erstmals im April, wo sich die Pisten allerdings eher als Sulzpampe und Buckelmeer präsentierten. Nicht so dieses Mal. Wie am Vortag am Nebelhorn waren die Bedingungen perfekt und ich konnte endlich meine "April-Horrorabfahrt", die Talabfahrt Kanzelwand, mit Genuss und Spaß an der Sache in einem Zug nach unten fahren. Mission accomplished!
Die letzten beiden Tage verbrachten wir in meinem neuen Allgäuer Favoritengebiet, am Hohen Ifen. Hier gibt es fantastische breeeeeite Carvinghänge, nicht zu steil und auch nicht zu flach, genau das Richtige, um zu üben und neue Dinge auszuprobieren oder einfach nur zum Genießen (hört sich an wie im Werbeprospekt, ist aber so ;-)). Am Freitagabend waren auch Nicola und Erwin gekommen, die am Wochenende mit uns Ski fuhren und mir noch ein paar gute Tipps gaben. Sogar durch den "Tiefschnee" bin ich mit Nicola gefahren, als wir die Abfahrt zur richtigen Piste verpasst hatten und nicht bergauf wieder zurückschieben wollten. Ich muss ja zugeben, dass ich mich zuerst etwas "gefürchtet" habe, hinterher fand ich die ganze Aktion (die vielleicht 1 Minute gedauert hat), aber doch ziemlich lustig und kann mir jetzt sogar vorstellen, was die Freerider an ihrem Sport so begeistert. Es ist ein Gefühl, als ob man auf einem großen Haufen Daunen Ski fährt, so als ob man den Schnee gar nicht richtig berührt.
Sonntagnachmittag ging es dann leider schon wieder Richtung Heimat. Alle waren etwas traurig, nicht nur, weil das Skifahren jetzt ein Ende hatte, sondern auch, weil wir als Gruppe so viel Spaß miteinander gehabt haben. Aber Gott sei Dank wird das ja nicht das letzte Edelwisertreffen gewesen sein. Die Osterhasenjagd ist schon in Planung und ich tue natürlich alles, um wieder dorthin fahren zu können :-)!
1 Kommentar:
Und ich werde mich zu Ostern 10 Tage im supergeilen Wellness-Spa-Hotel "Georgshöhe" auf Norderney verwöhnen lassen. Wenn meine Family nicht noch mitfahren würde, wär's perfekt, aber irgendeiner muss den Spaß ja zahlen. ;-D
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