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    Mittwoch, 15. August 2007

    What kind of nerd are you?

    von Jule geklaut :-):

    What Be Your Nerd Type?
    Your Result: Literature Nerd
     

    Does sitting by a nice cozy fire, with a cup of hot tea/chocolate, and a book you can read for hours even when your eyes grow red and dry and you look sort of scary sitting there with your insomniac appearance? Then you fit this category perfectly! You love the power of the written word and it's eloquence; and you may like to read/write poetry or novels. You contribute to the smart people of today's society, however you can probably be overly-critical of works.

    It's okay. I understand.

    Social Nerd
     
    Drama Nerd
     
    Science/Math Nerd
     
    Artistic Nerd
     
    Musician
     
    Gamer/Computer Nerd
     
    Anime Nerd
     
    What Be Your Nerd Type?
    Quizzes for MySpace

    Montag, 13. August 2007

    Falscher Alarm

    Ich hatte es mir so schön vorgestellt. Erst morgens noch schnell einen Artikel schreiben und dann auf nach Steinfurt, eine Runde mit Gigolo ausreiten. Gestern war hier nämlich ausnahmsweise einmal gutes Wetter. Der Plan zerschlug sich aber ziemlich schnell, als ich nach Hause kam und meinen Vater mit dick geschwollener Zehe im Bett vorfand. Er hatte vor 3 Wochen eine Operation an der Zehe (die Zehe war schief geworden und drückte im Schuh) und musste seitdem mit einem Spezialschuh herumlaufen, der ihn nur auf dem hinteren Fußteil auftreten lässt. Männer sind ja bekanntlich die schlimmsten Kranken und Ärzte sind noch eine kleine Steigerung. Bevor er es mit Hochlegen und Kühlen versucht hat, hatte er angesichts des dicken Flunken seine Taschen schon gepackt und wollte von mir zurück ins Krankenhaus gebracht werden. Es könnte ja eine Trombose sein. Von der Panik angesteckt habe ich natürlich dann auch nicht lange gezögert. Zum Glück sind wir aber auf dem Weg ins Krankenhaus noch bei einem befreundeten Orthopäden vorbeigefahren, der sich die ganze Sache etwas objektiver angeschaut hat. Fazit: Der Fuß hatte eine ganz normale Schwellung, die zum Großteil davon kam, dass mein Vater die ganze Zeit mit diesem Spezialschuh herumgelaufen ist. Den soll er jetzt erst mal weglassen. Außerdem hat unser Bekannter noch Medikamente und eine Lymphdrainage beim Pysiotherapeuten verordnet. Sobald die Diagnose also stand, war mein Vater plötzlich nur noch halb so leidend. Zuhause angekommen meinte er schon, dass er ein Medikament gar nicht bräuchte und die Lymphdrainage würde er auch nicht machen. Und der Fuß wäre doch auch schon viel dünner... Argh, Männer!!!

    Freitag, 10. August 2007

    Die Last mit dem Design

    Wie ihr vielleicht gemerkt habt, habe ich etwas an meinem Design herumgebastelt. Bzw. habe ich mir aus den Vorlagen ein ganz neues ausgesucht, denn beim Layouten der Posts hat das alte irgendwie ein Eigenleben entwickelt. Mal war der Text einzeilig, mal zweizeilig, mal war viel Platz zwischen Fotos und Text, mal weniger - ungeachtet der Tatsache, wie viel Platz ich in meinem Entwurf gelassen hatte. Und das hat für das Design den Tod bedeutet. So. ;-) Ich hoffe, dass es jetzt besser klappt. Wirklich zufrieden bin ich allerdings mit dem neuen Aussehen meines Blogs noch nicht. Gerne würde ich dieses triste Grau am Rand noch verändern, aber weiß nicht, wie das geht. Wenn mir jemand einen Tipp geben kann, wäre ich sehr dankbar!

    Donnerstag, 9. August 2007

    Amsterdam International

    In letzter Zeit werde ich wirklich zum Weltbürger. Vor ein paar Wochen war es Paris und gestern haben Tina, ihr amerikanischer Mitbewohner Kostadin und ich uns spontan zu einem Tripp nach Amsterdam aufgemacht. Ein toller Vorteil von Münster ist ja schließlich, dass man in 45 Minuten in Holland und in ca. 2 1/2 Stunden in Amsterdam ist.


    Mit einer Bootsrundfahrt haben wir unsere Stadttour begonnen. Tina und ich hatten die Tour zwar beide früher schon einmal gemacht, aber wir dachten, dass es eine gute Möglichkeit für Kostadin ist, einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Am mneisten fasziniert haben ihn die unheimlich schiefen, alten Häuser an den Grachten (Kanälen). Wegen des weichen Bodens sind alle Häuser auf Pfählen gebaut, die aber trotzdem nicht verhindern können, dass die Gebäude sich zu allen Seiten biegen. Man mag es kaum glauben, aber wirklich einsturzgefärdet ist keines.




    Interessant war auch noch, Amsterdams schmalstes Haus zu sehen - es ist nur einen Meter breit. Grund dafür ist, dass Steuern für die Häuser früher nach ihrer Breite bezahlt werden mussten. Daher sind die Häuser alle sehr eng, so dass Möbel und andere schwere Sachen mit Hilfe eines Hakens am Giebel rein- und rausgehieft werden müssen.



    Nach ausgiebigen Spaziergängen durch die schönen Grachtenstraßen haben wir nachmittags an Tinas Lieblingscafé Station gemacht. Tina hat ein Jahr in Amsterdam studiert und war unser offizieller Tourguide :-) Abends sind wir traditionell in der Pancake Bakery eingekehrt, um eines der holländischen Nationalgerichte, waagenradgroße Pfannkuchen zu essen. Kostadin hat es so gut geschmeckt, dass er nach seiner Portion mit Schinken und Käse noch einen Kinderpfannkuchen bestellt hat, um die vielen verschiedenen Sirupsorten (Stroop) zu testen, die auf den Tischen standen. Eigentlich wurde der KINDERpfannekuchen nur wegen der Größe bestellt, doch die Küche hat die Bestellung ziemlich wörtlich genommen ;-).



    Allgemein hat es mir wieder sehr gut gefallen in Amsterdam. Im direkten Vergleich zu Paris kann ich sagen, dass ich den Eindruck hatte, dass Amsterdam noch internationaler ist. Das mag auch daran liegen, dass die Holländer so ein aktives Handelsvolk sind, Amsterdam einen großen Hafen hat und nahe am Meer liegt. Obwohl Amsterdam sehr quirlig und groß ist, kommt mir Paris aber noch größer und vielseitiger vor. Dort hat jedes Viertel seinen ganz eigenen Charakter und man kommt sich in den verschiedenen Gebieten teilweise vor, als wäre man in einer ganz anderen Stadt. Weiter ist mir aufgefallen, dass Amsterdam irgendwie ungeordneter und dreckiger als Paris ist - in Paris findet man kaum einmal Schmierereien in der U-Bahn, in Amsterdam waren die Fenster aber voll davon. Trotzdem mag ich Amsterdam, die romantischen Grachten, die vielen Restaurants an jeder Ecke und die Einkaufsstraßen, in denen man aus ganz verschiedenen Kulturen einfach alles bekommen kann. Einschließlich jeder Menge Hasch. Wir haben es nicht getestet, aber allein schon der Geruch aus jeder zweiten Kneipe hätte einen beduselt machen können! ;-)

    Mittwoch, 1. August 2007

    Pilzfieber

    Zur Zeit bin ich im Pilzfieber. Und ich meine nicht das Helle mit der weißen Schaumkrone, sondern die guten alten Waldpilze wie z.B. Champignons und Pfifferlinge. Bisher habe ich sie meistens einfach mit Zwiebeln in der Pfanne gebraten, etwas gewürzt, einen Schuss Milch für die Soße dazu, und fertig war das Pilzragout. Mit Nudeln oder Kartoffeln schmeckt das wunderbar. Auch einfach eine Scheibe Körnerbrot kann ich mir gut als Beilage vorstellen. Aber auf die Dauer wird diese eine Zubereitungsmethode ja doch etwas langweilig. Deshalb heute meine Frage: Was macht ihr mit Pilzen noch so?? Alle Ideen sind sehr willkommen und werden sofort getestet. Wer zum Probieren kommen möchte, ist herzlich eingeladen. Mitbringen könnt ihr dann eine schöne Flasche trockenen Weißwein, Prosecco oder wahlweise auch das Helle mit der Schaumkrone ;-)

    Dienstag, 31. Juli 2007

    Argh!!!

    Bei manchen Dingen fragt man sich wirklich: warum immer ich??? Heute habe ich Wäsche gewaschen, was ja ansich noch nichts Ungewöhnliches ist. Als es ans Schleudern und Spülen ging, fing unsere tolle WaMa nur plötzlich an, einen ohrenbetäubenden Lärm zu machen. Zum Glück war die Wäsche so gut wie fertig, so dass wir sie ausgestellt haben. Nachdem die Wäsche draußen war, haben wir gemerkt, dass sich die Trommel nur sehr schwer drehen lässt. Erst vermutete ich, dass die Trommel irgendwie aus der Halterung gesprungen sein muss, da das Geräusch beim Drehen so schrappend war. Das wäre dann ein Garantiefall, denn meine Mitbewohnerin hat die Maschine gerade erst vor ein paar Monaten neu bekommen. Jetzt habe ich aber beim Sortieren der Klamotten festgestellt, dass mir eine Socke fehlt... Das heißt, wir müssen den Techniker selbst bezahlen. Und ich kann nur beten, dass mit dem Entfernen des Übeltäters wieder alles ok ist. Eine neue Waschmaschine zu kaufen ist in meinen Budgetplänen nämlich absolut NICHT vorgesehen und außerdem kann ich ja auch nicht wirklich was dafür, wenn meine Socke auf Abwege kommt.....*seufzjammerfluch*

    Sonntag, 29. Juli 2007

    Schaffenspause

    Manchmal helfen kleine Pausen ja wirklich, dass man wieder mit frischem Enthusiasmus an eine Sache herangeht. So ging es wohl auch Gigolo, dem Pferd, das ich schon seit Jahren bei Leferts in Borghorst reite. Wegen einer Bisswunde auf der Sattellage konnte ich ihn fast acht Wochen nicht reiten. Heute saß ich zum ersten Mal wieder drauf und anstelle des erwarteten Steiflings bot sich mir ein recht lockeres, sehr arebeitswilliges Pferd. Natürlich hatte er nicht viel Kondition, aber mit diversen Schrittpausen haben wir fast eine Stunde Dressur geritten und waren hinterher beide sehr zufrieden :-).

    On the other hand habe ich gestern in Münster Depi geritten. Es war schrecklich. Abgesehen davon, dass ich den Springsattel zum Dressurreiten nehmen musste, weil der eigentliche Sattel zusammen mit der Tochter und einem anderen Pferd auf einem Turnier war, hat so überhaupt nichts geklappt. Depi schien ziemlich lustlos und ließ sich kaum von mir überreden, überhaupt an der Zügel zu treten. Das verbesserte sich leider auch nur viel zu langsam, als der Stallbesitzer mir spontan Unterricht gegeben hat (was ja eigentlich nett und gut war), währenddessen seine Frau/Depis Besitzerin zugeschaut hat. Ich weiß, es ist blöd, aber mir ist es immer sehr unangenehm, wenn ich so eine schlechte Vorstellung mit ihrem Pferd abgebe, dasss bei ihr selbst so gut läuft...